Inhaltsverzeichnis:

  1. Was wird videoüberwacht?
  2. Wo werden Kameras eingesetzt?
  3. Wie lange werden Videoaufnahmen im Supermarkt gespeichert?
  4. Sollten öffentliche Orte per Kamera überwacht werden?
  5. Was darf der Arbeitgeber überwachen?
  6. Wann ist Videoüberwachung am Arbeitsplatz erlaubt?
  7. Wie lange kann eine Kamera filmen?
  8. Wie lange darf man Videoüberwachung speichern Schweiz?

Was wird videoüberwacht?

Videoüberwachung ist die Beobachtung von Orten durch optische Raumüberwachungsanlagen (Videoüberwachungsanlagen). Visuelle oder audiovisuelle Daten werden häufig digital gespeichert und können durch Software analysiert werden, etwa zum Zwecke der Gesichtserkennung oder der Erkennung von Nummernschildern.

Wo werden Kameras eingesetzt?

Dazu gehören beispielsweise öffentliche Verkehrsflächen, Parkanlagen, Platzanlagen, Autobahnen, Bahnhöfe und Flughäfen, Sportanlagen, öffentliche Gebäude, Schulen und vieles mehr.

Wie lange werden Videoaufnahmen im Supermarkt gespeichert?

Aufbewahruzngszeit von Videoaufzeichnungen Für eine Videoüberwachung im Supermarkt, die der Abwehr von Diebstählen und Vandalismus dient, ist die Archivierung nur maximal 48 Stunden zulässig. In dieser Zeitspanne ist entschieden, ob die Aufzeichnungen für eine Beweissicherung notwendig sind.

Sollten öffentliche Orte per Kamera überwacht werden?

Pro-Argumente für das Überwachen öffentlicher Plätze Auch die präventive Wirkung bei überwachten Anlagen sollte in Betracht gezogen werden. Denn Kameras fordern eine höhere Überwindung eigener Hemmschwellen, was als Pro-Argument dienen kann und somit im weiteren Sinne die öffentliche Sicherheit erhöht.

Was darf der Arbeitgeber überwachen?

Kontrolliert werden dürfen in der Regel nur Bereiche, die sich nicht direkt am Körper befinden, also separate Taschen. Die Kontrolle darf aber nicht unter Zwang durchgeführt werden. Weigert ein Mitarbeiter sich bei einem konkreten Verdacht, kann die Polizei hinzugezogen werden.

Wann ist Videoüberwachung am Arbeitsplatz erlaubt?

Laut Bundesdatenschutzgesetz ist Videoüberwachung an öffentlich zugänglichen Arbeitsplätzen erlaubt, wenn sie für die Wahrung des Hausrechts erforderlich ist (§ 6b BDSG). Ebenso zulässig ist die Überwachung, wenn sie dem festgelegten Zweck dienen, berechtigte Interessen zu wahren.

Wie lange kann eine Kamera filmen?

Die Beschränkung hat zolltechnische Gründe: Die Europäische Union stuft Geräte mit einer Aufnahmezeit ab 30 Minuten als Videokameras beziehungsweise Camcorder ein.

Wie lange darf man Videoüberwachung speichern Schweiz?

Die durch die Überwachung gewonnenen Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es für die Zweckverfolgung notwendig ist. Insbesondere soll die Videoüberwachung nicht dazu führen, dass auf persönliche Kontrollen, beispielsweise durch den Hauswart oder die Polizei, verzichtet wird.