Inhaltsverzeichnis:

  1. Was tun bei starken Hüftschmerzen in der Schwangerschaft?
  2. Warum Hüftschmerzen in der Schwangerschaft?
  3. Wie merke ich eine Symphysenlockerung?
  4. Was tun bei starken beckenschmerzen während der Schwangerschaft?
  5. Was passiert mit dem Becken in der Schwangerschaft?
  6. Wo tut es weh bei Hüftschmerzen?
  7. Was tun wenn das Becken schmerzt?
  8. Was kann man gegen beckenschmerzen tun?
  9. Wird das Becken in der SS breiter?
  10. Was bedeutet Druck nach unten in der Schwangerschaft?

Was tun bei starken Hüftschmerzen in der Schwangerschaft?

Frauen sollten auftretende Hüftschmerzen in den Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt ansprechen. Durch Abtasten kann der Arzt feststellen, wie weit sich die Schambeinfuge auseinander bewegt hat. Linderung können z.B. eine Unterleibsbandage, Akupunktur, Gymnastikübungen und im Extremfall auch Schmerztabletten bringen.

Warum Hüftschmerzen in der Schwangerschaft?

Hüftschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft. Die hormonellen Veränderungen lockern Sehnen und Bänder und machen Sie zur Vorbereitung der Geburt elastischer. Davon ist vor allem die Schambeinfuge (Symphyse) betroffen.

Wie merke ich eine Symphysenlockerung?

Hinweise auf eine Symphysenlockerung sind vor allem:
  • Schmerzen im Bereich des Schambeins, der Hüfte, in der Leistengegend.
  • Rückenschmerzen im unteren Rücken.
  • Die Schmerzen verstärken sich beim Treppensteigen, Gehen und in Positionen, in denen die Beine gespreizt sind.
  • Das Umdrehen im Liegen ist mit Schmerzen verbunden.

Was tun bei starken beckenschmerzen während der Schwangerschaft?

Leider sind die Schmerzen nach Schwangerschaft und Geburt nicht automatisch vorbei. Neben Rückbildungsgymnastik und Beckenbodentraining können Hebammen und Ärzte weitere Therapien oder Behandlungsmöglichkeiten verordnen - von physiotherapeutischen Übungen bis hin zu weiterem Tragen eines Symphysengürtels.

Was passiert mit dem Becken in der Schwangerschaft?

Durch die veränderte Beckenstellung wird der Gang Schwangerer etwas breiter und wiegender. Unter dem Einfluss hormoneller Veränderungen bereitet sich die Beckenbodenmuskulatur auf die Geburt vor und wird weicher, obwohl sie immer mehr Gewicht tragen muss.

Wo tut es weh bei Hüftschmerzen?

Hüftschmerzen machen sich oft im Bereich der Leisten, im "Knick" zwischen Oberschenkel und Unterbauch bemerkbar. In vielen Fällen strahlen sie auch in eines oder beide Beine aus. Umgekehrt können Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen.

Was tun wenn das Becken schmerzt?

Yoga, Tai Chi und Meditationen können helfen die Schmerzen zu dämpfen. Nicht jede Methode ist für alle geeignet, versuchen Sie etwas zu finden, was für Sie entspannend ist. Manchmal hilft schon, einmal täglich für 10 Minuten tief Ein- und Auszuatmen.

Was kann man gegen beckenschmerzen tun?

Wärme und Massagen (z.B. mit einem Igelball oder Tennisball) tun gut gegen die begleitende Muskelverspannung. Entlastung kann schliesslich auch ein spezielles Stützmieder bringen, das Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin verschreiben wird.

Wird das Becken in der SS breiter?

Das Hormon Relaxin sorgt unter anderem dafür, dass sich die Bänder deines Beckens leichter dehnen können und somit das Becken im Laufe der Schwangerschaft etwas breiter wird. Dein Baby kann so bei der Geburt leichter durch das Becken treten.

Was bedeutet Druck nach unten in der Schwangerschaft?

Austreibungswehen schieben das Baby aktiv durch Ihr Becken. Der Muttermund ist zum Ende dieser Wehen maximal geöffnet. Durch die Weitung des Geburtskanals sowie des Beckenbodens lässt sich ein starker Druck nach unten und das Gefühl von Dehnung spüren.