Inhaltsverzeichnis:

  1. Was passiert bei einer Überdosis Jod?
  2. Kann man Jod überdosieren?
  3. Wie viel Jod ist zu viel?
  4. Welche Symptome bei zu viel Jod?
  5. Wie viel Jod braucht man am Tag?
  6. Wie viel Jod maximal pro Tag?
  7. Ist Kaliumiodid das gleiche wie Kalium?
  8. Was passiert wenn man zu viel Jod zu sich nimmt?

Was passiert bei einer Überdosis Jod?

Nehmen wir mehr Jod auf als nötig, wird dieses im Allgemeinen einfach über die Nieren ausgeschieden. Allerdings kann eine regelmäßige Zufuhr sehr hoher Jodmengen zu Schilddrüsenfunktionsstörungen führen. Schilddrüsenerkrankungen bleiben aufgrund der häufig unspezifischen Symptome oft unentdeckt.

Kann man Jod überdosieren?

Eine übermäßige Jodzufuhr von mehr als 1 Milligramm Jod pro Tag kann zu einer Jod-Überdosierung führen. Eine unverhältnismäßig hohe Jod-Aufnahme mündet in eine Jodvergiftung. Die Zufuhr von 2 bis 3 Gramm reinen Jods kann sogar tödlich enden. Über die Nahrung ist das kaum bis gar nicht möglich.

Wie viel Jod ist zu viel?

Die DGE empfiehlt daher Erwachsenen, nicht mehr als 500 Mikrogramm Jod am Tag aufzunehmen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin weist darauf hin, dass diese Menge üblicherweise mit der Nahrung nicht überschritten wird.

Welche Symptome bei zu viel Jod?

In Einzelfällen kann es nach der Einnahme der Jodtabletten zu einer jodbedingten Schilddrüsenüberfunktion kommen. Anzeichen dafür können ein erhöhter Puls, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Zittrigkeit, Durchfall oder Gewichtsabnahme sein. Sollten Sie diese Beschwerden bei sich feststellen, suchen Sie Ihren Arzt auf.

Wie viel Jod braucht man am Tag?

B. Alter und Gesundheitszustand. Zur Deckung des Jodbedarfs empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE, 2015) e.V. altersabhängige Jodzufuhren von 40 bis 80 Mikrogramm pro Tag (μg/Tag) bei Säuglingen, 1 μg/Tag bei Kindern unter 15 Jahren und 1 μg/Tag bei Jugendlichen und Erwachsenen.

Wie viel Jod maximal pro Tag?

Alter und Gesundheitszustand. Zur Deckung des Jodbedarfs empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE, 2015) e.V. altersabhängige Jodzufuhren von 40 bis 80 Mikrogramm pro Tag (μg/Tag) bei Säuglingen, 1 μg/Tag bei Kindern unter 15 Jahren und 1 μg/Tag bei Jugendlichen und Erwachsenen.

Ist Kaliumiodid das gleiche wie Kalium?

Kaliumiodid setzt sich in der Schilddrüse ab und verhindert dadurch eine Aufnahme von radioaktiven Iod- und Cäsium-Isotopen, da sich Cäsium chemisch ähnlich verhält wie Kalium (Iodblockade). In der Schweiz wird Kaliumiodid präventiv an die Bevölkerung im Umkreis von 20 km um Kernkraftwerke abgegeben.

Was passiert wenn man zu viel Jod zu sich nimmt?

Beim Verzehr sehr großer Jodmengen bildet sich ein messingartiger Geschmack im Mund, und die Speichelbildung nimmt zu. Jod kann den Verdauungstrakt stören und einen Ausschlag hervorrufen.